Über mich
Ich halte den Raum. Und die Richtung.
Roman Walner, Trainer, Coach und Berater in Dortmund.
Woher ich komme
Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen, mit Stationen in Sachsen-Anhalt und im Münsterland. Mehrere Umzüge in der Kindheit, immer wieder neue Menschen, neue Regeln, neue Rollen. Ich habe früh gelernt, Menschen zu lesen. Zu erkennen, was hinter ihrem Verhalten steckt, und mit ihnen in Kontakt zu kommen, egal woher sie kamen.
Mein Vater war nicht da. Nicht im Streit, sondern aus Desinteresse. Er hat nicht um mich gekämpft, er hat sein eigenes Leben gelebt. Mein Großvater hat versucht aufzufangen, was da leer blieb, und ein Stück weit ist ihm das gelungen. Ich weiß also aus erster Hand, was ein fehlender Vater hinterlässt. Und ich weiß, was es kostet, wenn zwischen zwei Menschen am Ende nur noch Schweigen steht.
Der Wendepunkt
2021 wurde ich selbst Vater. Das hat alles verschoben. Zum ersten Mal wusste ich ganz genau, was ich geben will, weil ich genau weiß, was mir gefehlt hat. Mein Sohn wird nicht erleben, was ich erlebt habe. Ich bin da, und ich bleibe da, egal was kommt.
Diese Entscheidung hat auch verändert, wie ich auf andere Menschen schaue. Vieles, was ich vorher über Beziehungen und über Männlichkeit gelesen hatte, wurde plötzlich konkret. Ich merkte, dass meine eigentliche Stärke nicht in Konzepten liegt, sondern darin, Menschen zu verstehen. Manchmal, so sagen es mir Menschen, die mit mir arbeiten, besser, als sie sich selbst in dem Moment verstehen.
Was ich gelernt habe
Ich habe gelernt, dass nicht jede Beziehung gerettet werden muss. Es gibt Wünsche an einen Vater, eine Mutter, die nie erfüllt werden. Das anzuerkennen ist kein Aufgeben, sondern der Anfang von Klarheit. Und wenn ein Kontakt immer wieder nur verletzt, dann darf der eigene Abstand die gesündeste Entscheidung sein. Das gilt für mich, und das gilt für die Menschen, die zu mir kommen.
Deshalb verspreche ich niemandem Versöhnung. Ich verspreche Klarheit. Am Ende sollst du wissen, woran du bist, und selbst entscheiden können, statt getrieben zu sein von Schmerz oder von Erwartungen anderer.
Mein Hintergrund
- Ausbildung zum Trainer in der Erwachsenenbildung mit systemischer Coachingkompetenz (GIS-Akademie Dortmund, AZAV-anerkannt, Abschluss 2026)
- Systemische Arbeitsweise: Ich schaue auf Zusammenhänge und Ressourcen statt auf Schuld und Defizite
- Beruflicher Hintergrund in Bildung, Beratung und Führung, unter anderem Projektleitung und wissenschaftliche Mitarbeit an der Akademie Deutscher Genossenschaften, Führungsverantwortung im Handel, technische Kundenberatung
- Betriebswirt (Bachelor, duales Studium), dazu Module aus Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau
- Als Trainer entwickle ich Fortbildungen und Workshops zu Männlichkeitsthemen für Fachkräfte und junge Männer. Zum Angebot für Organisationen →
Ich schreibe das hier ehrlich hin, weil Vertrauen mit Ehrlichkeit anfängt. Ich bin kein Therapeut, und ich gebe nicht vor, einer zu sein. Was ich kann, kann ich wirklich.
Meine Werte
Verstehen, bevor ich urteile. Das ist der Kern.
Gelebt, nicht gelernt.
Bei dir lassen, selbst vorleben.
Sehen, ohne zu bewerten.
Krisen als Material, nicht als Makel.
Benennen, was vermieden wird.
Wenn dir das nahegeht, lass uns reden.
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